Parfumerie Hyazinth - DAS Duft-Mekka in Basel.

 

 

Vor ein paar Tagen durfte ich die neu umgebaute Parfumerie Hyazinth in Basel besuchen und mich durch eine olfaktorische Welt sinnlicher Düfte gleiten lassen. Mein herzliches Dankeschön geht an Carole Ayer (Geschäftsführerin Hyazinth Basel) sowie ihr professionelles Team, die mir diesen duften Nachmittag ermöglicht haben und mir ihre wertvolle Zeit geschenkt haben. Danke!

 

Die Parfumerie Hyazinth ist ein Traditionshaus der Extraklasse und wurde bereits 1921 von Albert Streicher gegründet. Damals kannte man das Geschäft noch unter der Bezeichnung "Spezialitäten-Magazin". Pudermischungen sowie alle grossen Marken der damaligen Zeit - z.B. Gerlain, Dior und Arden - waren die Hauptdarsteller von Hyazinth.

 

 

Bildquelle: Parfumerie Hyazinth

 

 

Nach 51 Jahren ihres Bestehens, übernahmen Marc & Trudy Hengartner das Geschäft. Die Parfumerie etabliete sich zu einem Fachgeschäft für hochstehende Nischenprodukte im Bereich Parfumerie und Kosmetik. Nach knapp 40 Jahren erfolgreicher Führung der Familie Hengartner, übernahm in Jahre 2011 Marc Winiger die Parfumerie und eröffnete im Jahre 2014 eine weitere Filiale in Luzern. Nur drei Jahre später lancierte er einen Shop-in-Shop in der Sky Boutique des neuen Bürgenstock Resorts

 

Seit kurzer Zeit ist nun die Firma Nägele & Strubell aus Wien neuer Besitzer der Parfumerie Hyazinth AG. Das Unternehmen besteht seit 1880 und wurde von August Nägele und Moritz Richard Strubell gegründet. Die Gemischtwarenhandlung inmitten von Wien weckte bereits in den Anfangszeiten grosses Aufsehen und die beiden Herren erhielten bald den Titel "K & K Hoflieferant". Seit den 1990er-Jahren ist das Unternehmen im Besitz der Familie Ölschlägel, welche die Firma erfolgreich ausgebaut hat und mittlerweile stolze Besitzer von 16 Nägele & Strubell Filialen in Österreich ist. Ganz neu gehört auch die Parfumerie Hyazinth in die Nägele & Strubell Familie. Seit November 2017 sorgt Carole Ayer als Geschäftsführerin für die Erfolge der traditionsreichen Parfumerie inmitten von Basel und hat eine neue Ära mit der Auffrischung des Geschäfts eingeläutet.

 

 

Bildquelle: Duftnotiz

 

 

Bei meinen Besuchen an solchen nach Nischendüften schreienden Orten, möchte ich dann natürlich Neues und Extravagantes ausprobieren, damit ich hier über Düfte schreiben kann, die nicht an jeder Ecke zu bekommen sind. Ich habe mich für 3 wunderbare Düfte von sehr exquisiten Marken entschieden, welche ich nun nachfolgend vorstellen werde. Ein Duft muss nicht immer teuer, unbeschreiblich und mit den wertvollsten Inhaltsstoffen sein damit er mich begeistert. Aber er muss mich im Herzen berühren und eine Geschichte erzählen, nur so kann ich ihn in Worten beschreiben und für meine Leser zu einer Duft-Lektüre zusammenfassen. Die drei nachfolgenden Düfte erfüllen diese olfaktorischen Kriterien und haben mich zutiefst aufhorchen lassen und berührt.

 

 

Bildquelle: Duftnotiz


THÉROS

YS-UZAC wurde im Herbst 2011 von Vincent Micotti und seiner Frau Vera Yeoh mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine fantastische und ausgefallene Welt zu erschaffen. Parfümeur Vincent Micotti verbringt unzählige, intensive Arbeitsstunden mit der Kreation seiner Düfte und der anschliessenden Kontrolle der Produkte. Seine Frau Vera, die im Laufe ihres Studiums in London viele Erfahrungen im Designbereich sammeln konnte, widmet sich der Aufmachung und Verpackung der kostbaren Parfums. Zusätzlich tragen zahlreiche, leidenschaftliche Kunsthandwerker zum Erfolg des Unternehmens bei und bringen ihre Hingabe, ihr Talent und ihre Arbeit ein, um für den einzigartigen Charakter jedes einzelnen Parfums die perfekte Verpackung zu schaffen.

Die gesamte Produktlinie wird in Kleinserie im Labor von YS-UZAC in Münchenstein Basel in Handarbeit hergestellt - in der heutigen Parfum-Welt eine absolute Rarität! Alle Parfums sind hochkonzentriert und enthalten natürliche Essenzen von höchster Qualität, die sorgfältig und mit viel Verstand, Liebe und grosser Leidenschaft ausgewählt werden.

 

Ich habe mich sofort in die nicht vergleichbaren Düfte der Marke verliebt. Ganz besonders aufhorchen lassen hat mich das hochkonzentrierte Eau de Parfum THÉROS. Das Thema dieses Duftes ist Sommer. Der Duft beschreibt eine Sommer-Erinnerung, ja gar eine Nacht. Dunkel, geheimnisvoll und vibrierend. Die Interpretation des Parfümeurs ist von der Sonne aufgeheizter Sand. Man fühlt, hört und riecht ihn. Der überhitze Duft der Strasse, heisse Schokolade, Küsse und der Nachgeschmack von Lippenstift - so umschreibt Micotti diesen betörenden Duft. Die ganz genauen Komponenten des Duftes hält Micotti offen, aber klar ist, dass sich aussergewöhnliches Oud, Amber und Patchouli im Duft befinden. 37 Künstler und Lieferanten aus 12 verschiedenen Ländern haben an diesem Duft mitgewirkt und es brauchte sehr viel Zeit, bis der Duft fertiggestellt war. Das Eau de Parfum ist hochkonzentriert und enthält kostbarstes Oud sowie rein natürliche Öle.

Für mich ist dieser Duft eine leidenschaftliche, düstere, ja fast erotische Komposition. Süchtig-machend, dynamisch, exzentrisch und kraftvoll. Wie frischer Schweiss vermischt mit dunkler Schokolade und dem aufgeheizten Asphalt von der Sommersonne. Präsent, stark und unheimlich aufregend. Ein Duft, der alle Sinne berührt und olfaktorisch durch Mark und Bein gleitet.

 

Ich war sofort hin und weg und konnte es nicht lassen, alle 30 Sekunden an meinem Arm zu riechen, der eingehüllt mit diesem üppigen Duft war. Ich roch diese dunkle, heisse Sommernacht... ich verspürte den Drang nach Abenteuer, kompromissloser Liebe und danach, einfach ich zu sein... an einem bitterkalten Wintertag in Basel.

 

Den Duft gibt es für ca. CHF 470.00 (50ml) bei der Parfumerie Hyazinth in Basel und Luzern.

 

 

Bildquelle: YS-UZAC

BLAMAGE

Hinter der exklusiven Nischenmarke NASOMATTO steht der Italienische Avantgarde-Parfümeur Alessandro Gualtieri. In der Parfumwelt gilt er weitgehend als Rebell, weil seine Art von jeglicher anderer Parfumkunst abweicht. Gualtieri's Düfte sind Symbol der Extravaganz und seinem ausgeprägten Geruchssinn. Für den rebellischen Parfümeur ist der Geruchssinn das wichtigste Sinnesorgan. Mit ihm nimmt er die Wirklichkeit wahr - mit der Nase voraus behauptet er sich in dieser scheinbar heilen Welt. Seine aussergewöhnlichen Düfte weichen oft gänzlich von dem ab, was unsere Nase bereits kennt. Basis aller Kompositionen sind hochwertig ausgesuchte Rohstoffe. Das Ergebnis seiner Duft-Kollektion sind kräftige, exzentrische und nahezu unbeschreibliche Düfte - jede einzelne Komposition spricht dabei in einer genialen olfaktorischen Sprache eine Message für sich.

 

Ganz besonders herausgestochen ist dabei für mich das Extrait de Parfum BLAMAGEDer Duft soll eine törichte, unbeholfene und nicht fertig kreierte Komposition sein. Mangelnde Sorgfalt und schlechtes Urteilsvermögen sollen hier die Übeltäter sein. Wer den Parfümeur jedoch kennt weiss, dass es hier um ein wohlbedachtes, sehr genaues Einsetzen von olfaktorischem Wissen geht. Der Duft ist keineswegs unfertig, eine Blamage oder der Parfumkunst nicht würdig. Im Gegenteil! Wir lassen uns nicht beirren, sondern wissen um ein Parfum in gewohnt bester Qualität von Nasomatto. Selbst wenn es denn so ist, dass die Kreation durch Fehlentscheidungen entstanden ist, so erkennt man die extravagante Handschrift des Parfümeurs uns seiner Liebe zu Düften.

 

Wie gewohnt lässt uns auch dieser Duft in der Luft hängen, was die Duftnoten angeht. Ich persönlich rieche als erstes Holz, helles Holz. Aber auch frische Akzente von von Gräsern könnten in der Kopfnote mit dabei sein. Die Herznote verweilt nussig-herb. Vielleicht Walnuss, vielleicht sogar mit etwas Caramel und Pfeffer. Auf jeden Fall ist es eine holzige Komposition, gepaart mit einer leichten Frische und erdig-herben Tönen. Leicht rauchig, wie nach einem erloschenen Feuer im Wald.

 

Was auch immer es ist, es ist fantastisch! Auch hier bin ich wie elektrisiert und im Rausch von diesem Duft. Empfehlenswert für die Herbst- und Wintertage. Ein Hauch von Unwissenheit macht sich breit und versetzt mich hier jedoch nicht ins Grübeln, sondern lässt die Dinge einfach so, wie sie sind. Anziehend, holzig, rauchig, animalisch. Eine Hommage an die hohe Parfumkunst - da, wo eine Blamage wohl zum Sinnbild für olfaktorischen Hochgenuss wird!

 

Den Duft gibt es bei Hyazinth in Basel und Luzern. Hier für CHF 195.00 für 30ml.

 

 

Bildquelle: Parfumerie Hyazinth


PALAIS NIZAM

Der dritte und letzte Duft entstammt der Marke WienerBlut. WienerBlut wurde 2008 in Wien von Alexander Lauber gegründet. Das stilvolle Parfumhaus konzentriert sich auf Neuinterpretationen von Düften aus der Kaiserzeit. Seit 2009 entwickelt das Unternehmen Nischendüfte aus einem Mix von Monarchie und Moderne.

 

Lauber verbrachte sehr viel Zeit in Antiquariaten, Flohmärkten und durchstöberte verschiedene Archive der Hofburg. Dies alles um an Informationen über die Parfum-Welt zu Zeiten der Doppelmonarchie zu gelangen. Während dieser Zeit erwarb er unter anderem auch alte Kosmetik-Garnituren aus dem Besitz der Familie Habsburg. Der erste Duft, "Klubwasser", entstand aus einer Versuchsreiche, in der Lauber sogenannte Taschentuch-Parfum-Rezepte aus dem Wien des 19. Jahrhunderts wieder aufleben liess. Bis heute sind alle Düfte der Marke WienerBlut von Originalformeln und den damaligen Trends aus dem kulturellen Gut und Spannungsfeld der "Fin de Siècle-Zeit" in der Habsburger Monarchie inspiriert.

 

Warum WienerBlut? Der Begriff wurde 1873 durch die Vermählung von Erzherzogin Gisela von Österreich und Prinz Leopold von Bayern sehr geprägt. Johann Strauss schrieb damals extra einen Hochzeits-Walzer mit dem Namen "Wiener Blut". Anscheinend galt der Wiener Hof als äusserst temperamentvolle Gesellschaft, geprägt von Lebenslust und Leichtsinn sowie von Kultiviertheit und Dekadenz. Damit galt "Wiener Blut" als eine Art Antithese zum sogenannten "blauen Blut" der restlichen europäischen Hocharistokratie. Und so heben sich wohl auch die Düfte von WienerBlut gänzlich von allen anderen ab. Eine Hommage an die damalige Zeit ist regelrecht zu spüren - und es fliesst olfaktorisches, heisses Blut durch Leib und Seele mit den Düften von WienerBlut.

 

 

Mit dem Eau de Parfum PALAIS NIZAM hat mich WienerBlut genau am richtigen Nasenflügel erwischt. Eine herbe, leicht orientalisch-würzige Note, in Einklang mit lieblichem Safran und betörendem Leder. Die Geschichte des Duftes führt auf den Erzherzog Franz Ferdinand zurück, welcher damals im Palast des Nizam von Hyderabad auf Besuch war. Es wurde ein koloniales Savoir-Vivre unter den imposanten Arkaden des Chowmahalla Palastes gelebt. Die alten Erzählungen der Reise des Thronfolgers nach Indien lieferten die Idee für diesen einmalig schönen Duft. 

 

Kopfnote: Cognac, Saffran, Sizilianische Bergamotte

Herznote: Davana-Öl aus Indien, Leder

Basisnote: Zistrose, Eichenholz

 

Mit dem geschichtlichen Hintergrund dieser kolonialen Zeit und dem Wissen, dass die Düfte von WienerBlut darauf aufgebaut sind, sah ich beim Testen des Duftes natürlich sofort diesen Besuch des Thronfolgers vor meinem geistige Auge. In diesem lebhaften, farbigen Indien mit seinen unheimlich anziehenden Gerüchen und Weisheiten. Eine olfaktorische Wohltat durch und durch - für Körper und Geist, aber vor allem für das Herz.

 

Den Duft gibt es bei Hyazinth in Basel und Luzern. Hier für CHF 235.60 für 100ml.

 

 

Bildquelle: aus dem Internet geliehen

Was für wunderbare Düfte, nicht wahr? Es ist ein Glück für mich, darüber schreiben zu dürfen. Die Düfte sind so voller Liebe und Kunst, so voll mit Innovation - es ist einfach nur wunderbar!

 

Etwas habe ich noch: gleich neben der Parfumerie Hyazinth ist vor ganz kurzem ein DIPTYQUE Store entstanden. Zusammen mit Hyazinth widmet sich der Store ausschliesslich der Pariser Kult-Marke. Bisher eine Exklusivität in der Schweiz! 

Die Marke Diptyque ist in der Schweiz noch nicht so bekannt wie sie dies in Paris oder London ist. Es braucht noch Zeit und Wissensvermittlung, bis wir hier von einem Kult-Brand in der Schweiz sprechen können. Kult sind allerdings die unglaublich "gehypten" Duftkerzen - das Markenzeichen des Brands. Kaum ein Tag vergeht in der glitzernd-schmucken Duftwelt von Instagram & Co., an welchem nicht irgendein Blogger oder Influencer ein Bild mit einer der beliebten Kerzen postet. Nicht ohne Grund! Die Kerzen sind äusserst intensiv im Geruch und in unzähligen Duftkompositionen erhältlich. Ich persönlich habe eine solche mit der Duftrichtung Orange bekommen und bin sehr begeistert von der Intensität und Qualität des Produkts. Nebst den vielen Produkten die Diptyque sonst noch führt - Kosmetik, Haarpflege, Dufterfrischer für das Auto, Duschgels etc. - sind natürlich auch Parfums ein grosses Thema. Das Spezielle daran ist, dass immer nur die Haupt-Aromen bekannt sind. Weitere, unzählige Duftstoffe des Parfums bleiben ein wohlbehütetes Geheimnis.

 

 

Bildquelle: Duftnotiz

 

 

Bei den Erfindern von Diptyque handelt es sich übrigens um eine Interieur-Designerin, einen Maler sowie einen Bühnenbildner, welche ab 1961 ein Geschäft für Inneneinrichtung betrieben. Auf ihren unzähligen Reisen sammelten sie laufend inspirierende Gegenstände, welche sie irgendwann zu ihrem Herzstück brachten: den Duftkerzen. Sie spezialisierten sich auf diesem Gebiet und starteten den Erfolg der Marke.

Diese Geschichte von Diptyque begann dazumals im 34 Boulevard St-Germain in Paris. Und noch heute liegt der Hauptsitz des Unternehmens an diesem Ort. Zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Unternehmens, wurde der Duft "34" kreiert. Der Duft versucht die Atmosphäre der ersten Boutique am 34 Boulevard St-Germain wiederzugeben. Kostbarste und seltene Noten versuchen diesen olfaktorischen Raum von damals einzufangen. Das Ergebnis ist ein Parfum auf der Basis von Chypre mit holzigen Noten sowie rund 40 Rohmaterialien.  

 

Kopfnote: Schwarze Johannisbeere, Blattgrün, Rosa Pfeffer, Zitrische Noten, Gewürznelke, Zimt, Kardamon

Herznote: Rose, Geranium, Tuberose, Iris, Veilchen

Basisnote: Hölzer, Balsamische Noten, Harze, Eukalyptus

 

 

Bildquelle: Diptyque, Paris

Getestet habe ich unter anderem auch noch die Parfums "Tam Dao", eine holzige Amber-Komposition, "Tempo" mit seiner Hommage an ein fein-liebliches Patchouli sowie "Fleur de Peau" mit einer Liebeserklärung an den Moschus. Alle drei Düfte sind unvergleichbar und sehr eigen in ihrer Art. Auch hier muss man sagen: hohe Parfumkunst, viel Liebe, viel Hingabe. I like!

 

 

Bildquelle: Diptyque, Paris

Um sich einen Überblick der wunderbaren Produkte von Diptyque zu verschaffen, macht man sich am besten auf nach Basel in den wunderschönen Diptyque Store gleich neben der Parfumerie Hyazinth. In Ruhe können die Produkte da bestaunt und getestet werden.

 

Es braucht Zeit, um Düfte in ihrer Vielfalt erleben zu können. Und auch die Düfte brauchen ihre Zeit! Und so empfehle ich immer, dieses kostbare Gut zur Verfügung zu haben, wenn es um die Auswahl eines nächsten Duftes geht. Nur so können wir schlussendlich olfaktorisch das erleben, was wir uns in unserem Kopf schon lange vorgestellt haben.

 

In diesem Sinne hoffe ich, dass diese Reise durch meine dufte Welt von Hyazinth und Diptyque eine Wohltat war und beim einen oder anderen die Lust auf einen neuen, vielleicht etwas anderen Duft geweckt hat.

DANKE FÜR DEIN MITLESEN BIS ZUM SCHLUSS!
Deine Tanja.

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